Jetzt erhältlich: Das Tschechien-Buch mit dem mysteriösen Schlusskapitel

Wie kann man Tschechien kurz und bündig charakterisieren, ohne überhaupt ein Wort zu verlieren? Vielleicht so: Man nimmt eine Buchreihe, in der 111 Gründe genannt werden sollen, und schreibt statt dessen 112 Gründe. Also einen zu viel. Einfach nur, um es anders zu machen.

Denn Regeln und Ordnung, das ist was für die Deutschen. Und die Österreicher natürlich, denn auch die bleiben nachts bei Rot an der Fußgängerampel stehen. Aber in Böhmen und Mähren, da ticken die Uhren eben doch eine kleine aber wichtige Sekunde anders, und selbst wenn man sie dafür ein wenig verstellen muss.

So ist also noch ein 112. Kapitel hinzu gekommen, ein Bonusgrund, und es geht darin tatsächlich um Mysteriöses. Als ob die übrigen 111 Kapitel nicht schon mysteriös genug gewesen wären. Aber nun ist der Bonusgrund im Buch und das Buch ist gedruckt und liegt in Stapeln im Verlag und beim Buchhändler und freut sich darauf, gelesen zu werden.

Tschechien-Buch

Hier suchen Sie vergebens

Das Tschechien-Buch ist weder ein Reise- oder Kulturführer noch ein Geschichtsbuch. Es ist eine persönliche Sammlung von Beobachtungen und Erfahrungen, und manchmal auch begleitet von einem kleinen Kopfschütteln über etwas sehr Merkwürdiges.

Es handelt sich also in keinem Fall um eine Liste von Sehenswürdigkeiten oder ein Nachschlagewerk. Sie finden hier auch keinen Stadtplan. Außer dass Ihr Buchhändler einen auf die freien Seiten gezeichnet hat. Bitte sagen Sie ihm, dass er das lassen soll.

Aber lesen Sie weiter

Buchrücken

Das Buch ist also ein Lesebuch. Vielleicht ist es sogar ein Lesebuch, aus dem Sie etwas Neues erfahren, oder eine neue Sichtweise auf Altbekanntes.

Ich würde mich freuen, wenn die Leserinnen und Leser so viel Spaß beim Lesen haben, dass sie wie von selbst durch die Kapitel gleiten, statt immer wieder nachsehen zu müssen, wie viele Seiten es noch bis zum Ende sind.

Zum guten Schluss die obligatorische Verschwörungstheorie: Das Buch existiert überhaupt nicht und wurde nur von der CIA erfunden

Dieser Vorwurf ist naturgemäß nur sehr schwer zu entkräften. Ich könnte mich jetzt auf ein paar Zeugen berufen, die das Buch bereits in Händen gehalten haben. Aber deren Namen würden Ihnen wohl nichts sagen.

Um die Existenz des Buches ein wenig glaubhafter zu machen, gebe ich daher eine Auswahl der Kapitel bekannt:

  • Weil die Tschechen improvisieren können.
  • Weil Franz Kafka ein Prager war.
  • Weil hier das Wort »Roboter« erfunden wurde.
  • Weil in Prag der Golem spukte.
  • Weil es hier für alles einen Enthusiasten gibt.
  • Weil Tschechen jederzeit singen können.
  • Weil man Ertrunkene essen kann.
  • Weil Sie nicht Horymír heißen.
  • Weil selbst Stalin in Prag Schlange stand.
  • Weil man auch am Sonntag einkaufen kann.
  • Weil es weder Tschechoslowakei noch Tschechei heißt.
  • Weil es im Tschechischen ganze Sätze ohne Vokale gibt.
  • Weil Böhmen die schönsten Kurorte hat.
  • Weil hier die schönsten Kinderserien gedreht wurden.
  • Weil hier das Pils erfunden wurde.
  • Weil Smetana und Dvořák Tschechen waren.
  • Weil das größte Stadion der Welt von der Vergangenheit erzählt.
  • Weil es in Böhmen Amazonen gegeben haben soll.
  • Weil Prag voller Geheimnisse ist.
  • Weil sich Freunde gegenseitig als »Ochse« ansprechen.
  • Weil Wirtshäuser heilige Orte sind.

Jeder halbwegs seriöse Tschechien-Kenner wird Ihnen mit einem müden Lächeln bestätigen, dass diese Themen über jeden Zweifel erhaben sind.

Das neue Tschechien-Buch bestellen

Das Buch 111 Gründe, Tschechien zu lieben ist beim Verlag Schwarzkopf & Schwarzkopf erhältlich. Wenn Sie es dort kaufen, freut sich ein kleiner Verlag (und hier steht warum), mit dem die Zusammenarbeit viel Spaß gemacht hat.
Oder unterstützen Sie doch Ihren örtlichen Buchhandel und bestellen Sie dort. Oder gehen Sie zu Buch 7. Oder kaufen Sie es bei Amazon, oder, wenn Sie in Tschechien wohnen, bei Book Depository (und kriegen es kostenlos geliefert).


In Tschechien wird viel und gern gelacht. Vielleicht empfinden es die Tschechen als befreiend. Auf jeden Fall macht es süchtig. Es führt sogar dazu, dass Probleme weggelacht werden. Sie werden feststellen, dass bestimmte Themen, die besonders heikel sind, gerne in einer scherzhaften Schwebelage gehalten werden.

→ Natürlich fehlt auch nicht das Kapitel über den böhmischen Humor. Außer dass es Ihr humorloser Buchhändler herausgerissen hat.

Christoph Amthor

Erster länger Aufenthalt in Tschechien im Jahr 1997. Seit 2003 wohnhaft zumeist in Prag, mit Abstecher in die Slowakei. Journalist, dann Mitbegründer einer gemeinnützigen Organisation, Blogger, Software-Entwickler.

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1 Antwort

  1. Elisabeth sagt:

    Dieses Buch ist sehr gelungen! Stilvoll, humorvoll, souverän und aufschlussreich. Spannend zu lesen und schön anzuschauen!

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