Tipps und Ideen für Klassenfahrten nach Prag

Klassenfahrten bilden ein ganz eigenes Kapitel. Ich habe lange überlegt, ob sie hier im Blog überhaupt einen Platz haben, da bei Klassenreisen der Großteil der Teilnehmer zumeist nur dem Klassenleiter folgt und keinen großen Einfluss auf die Gestaltung der Reise nimmt. Das liegt so in der Natur der Sache, und es ist ja auch gut so, damit die Reise überhaupt realisierbar ist.

Astronomische Uhr PragJe weniger Spielraum die Teilnehmer haben, desto mehr Verantwortung lastet natürlich auf den Schultern der Organisatoren, also gewöhnlich der Lehrkräfte, oder im Fall von Schulpartnerschaften auch auf den Gastgebern. Prag ist dabei zwar ein lohnendes Ziel, aber nicht unbedingt ein einfaches, da hier auch viele Lehrer Neuland betreten. Dies fängt schon mit der Sprache an, die nur wenige Gemeinsamkeiten mit dem Deutschen oder Englischen aufweist.

Andererseits zeigen allein schon die Menge an deutschsprachigen Schülergruppen in Prag und die begeisterten Berichte derjenigen, die hier waren, dass sich der Schritt über die Grenze lohnt. Was fehlt, sind eben die nötigen Informationen und Erfahrungsberichte, damit nicht jeder wieder das Rad neu erfinden muss.

Oft wird der bequeme Weg über einen Reiseveranstalter gewählt, der eine Komplettreise zusammenstellt. Aber auch dann ist es extrem hilfreich, ein paar eigene Kenntnisse vom Zielland zu haben, um nicht völlig unselbständig hinter dem Reiseführer herzulaufen und somit auch mehr von der Reise zu haben.

Bei diesem Artikel hat mir ein früherer Studienkollege geholfen, der als Lehrer bereits einige Fahrten nach Prag betreut hat und mir viele wertvolle Hinweise geben konnte. Vielen Dank!


Anreise

Schulklassen aus den Nachbarländern reisen zumeist per Bus oder Bahn. Oft ist es am einfachsten, einen heimischen Busunternehmer zu beauftragen.

Wer per Bahn kommt, trifft zumeist in Praha Holešovice oder Praha Hlavní nádraží1 – dem Hauptbahnhof – ein. Gerade mit einer Gruppe im Schlepptau ist es ratsam, sich die Reihenfolge der Bahnhöfe gut einzuprägen, da in Prag oft Verwirrung herrscht, ob man sich nun wirklich am richtigen Bahnhof befindet.

Unterkunft

Für Klassenfahrten bieten sich natürlich zuerst Herbergen und Gästehäuser an. Zu erwägen ist aber auch ein Botel, da Flussnähe in Prag zumeist auch Zentrumsnähe bedeutet.

Während der vorlesungsfreien Zeit werden zudem viele Räume in Studentenwohnheimen vermietet2. Gewöhnlich handelt es sich um Zweibettzimmer, in denen sich jeweils zwei Zimmer ein Badezimmer teilen.

Sehenswürdigkeiten und Zeitvertreib

Die touristische Abhakliste

  • Die Prager Burg, alias Hradschin – erreichbar von der Kleinseite (von der Moldau aus) oder „durch die Hintertür“ von der Straßenbahnhaltestelle Pražský hrad.
  • Die Karlsbrücke ist am eindrucksvollsten zu touristischen Stoßzeiten, obwohl man dann eigentlich nichts von der Brücke sieht. Früh morgens ist die Zahl der Touristen geringer.
  • Der Altstädter Ring mit der Astronomischen Uhr
  • Das Nationaltheater und das Gemeindehaus/ Repräsentantenhaus (Obecní Dům)
  • Die Jüdische Stadt mit dem berühmten jüdischen Friedhof und sehr sehenswerten Synagogen, und dabei vielleicht gleich auch auf Kafkas Spuren – etwa in Anbindung an den Deutschunterricht.

Historische Orte

  • Vyšehrad: die ältere der Prager Burgen
  • Denkmal des 17. Novembers 1989 (Wikimedia)

    Denkmal des 17. Novembers 1989 (Quelle: Wikimedia)

    Die Gedenktafel der Samtenen Revolution in der Národní Třída (vom Nationalmuseum stadteinwärts) und das Denkmal für die Opfer des Kommunismus an der Haltestelle Újezd.

  • Terezín / Theresienstadt (außerhalb Prags), ein ehemaliges Konzentrationslager und besonders als „Vorzeigelager“ bekannt geworden. Sicher erst geeignet für Schüler, die in der Lage sind, die dortigen Eindrücke zu verarbeiten und geschichtlich einzuordnen.
  • Die Deutsch Botschaft war als Notasyl deutscher Flüchtlinge ein wichtiger Schauplatz der Wende. Die Botschaft bietet nun Informationsgespräche für Schulklassen an, allerdings ist eine frühzeitige Buchung notwendig.

Kunst, Kultur und Musik

  • Oper, zahlreiche Konzerte: Tschechien hat einen exzellenten Ruf in allem, was Musik anbelangt. Über Karel Gott darf gestritten werden.
  • moderne Kunst in der Nationalgalerie oder im DOX
  • Technikmuseum: oft übersehen, aber interessant auch ohne Sprachkenntnisse.
  • Für architektonisch Interessierte das „Tanzende Haus“ und kubistische Gebäude, die einen hohen Seltenheitswert in Mitteleuropa besitzen.

Natur

  • Prager Zoo - Seilbahn

    Seilbahn im Zoo

    Der Prager Zoo wird jährlich prämiert als einer der besten der Welt. Günstig für Klassen und Gruppen ist er auch deshalb, weil auf dem abgegrenzten Gelände nicht so leicht jemand verloren gehen kann. Es gibt dort zudem genügend Automaten und Kioske, so dass sich Schüler selbst verpflegen können.

  • Prag hat einige Naherholungsgebiete zu bieten, die alle noch im Verkehrsverbund liegen.

Touristisch und Shopping

  • Schwarzlichttheater, Foltermuseum, Kafka-Museum, Wachsfigurenkabinett und Museum des Kommunismus – dies sind alles eher massentouristische Angelegenheiten und nicht unbedingt von pädagogischem oder didaktischem Wert. Aber vielleicht helfen sie als Lückenfüller.
  • Märkte, vor allem die „Vietnamesenmärkte“ in Holešovice und SAPA
  • Prag ist wohlbestückt mit Einkaufszentren, so etwa im Zentrum an der Národní Třída oder am Náměstí Republiky, und auch sonst überall, wo sich noch ein freies Stückchen Baugrund fand. Tschechien ist aber eher teurer als Deutschland oder Österreich, wenn es um Mode, Computer oder Elektronik geht.

Sport

  • zahlreiche Hallen- und Freibäder
  • Fuß-, Tennis-, Volley-, Hand- oder Basketballplätze
  • Kanufahrten auf den kleineren Flüssen und in Praha-Troja
  • Lasergames, Sommerrodelbahn

Ausflüge ins Umland

Alle genannten Ziele sind in etwa 1 – 1,5 Stunden Fahrtzeit per Bahn oder per Bus zu erreichen.

  • Karlstein als urböhmische Erfahrung, allerdings ist man dort als Tourist keinesfalls alleine.
  • Kutná Hora / Kuttenberg, eine alte Bergbaustadt, wo früher Silber gewonnen wurde.
  • Mělník – am Zusammenfluss von Moldau und Elbe. Wissen deutsche Schüler eigentlich, wo die Elbe herkommt?
  • Plzeň / Pilsen, und dort vor allem die Brauerei, aber vielleicht auch die bedeutenden Synagogen.
  • Terezín / Theresienstadt, siehe oben

 

Allgemeine Tipps

Reisezeit

Teich im Park StromovkaPrag ist im Spätherbst und im Winter zuweilen eher deprimierend – insofern nicht gerade Schnee liegt, was der Stadt umgekehrt eine märchenhafte Schönheit verleiht. Zur touristischen Hochsaison (in den typischen Ferienzeiten – im Sommer und um Weihnachten und Silvester) können andererseits Übernachtungen rar und teuer sein. Hier empfiehlt es sich, rechtzeitig zu buchen, gerade wenn es für eine größere Gruppe sein soll.

An Freitagabenden (oder entsprechend vor langen Wochenenden) verlassen viele Prager die Stadt, um dann am Sonntagabend zurückzukehren. Züge und Straßen sind dann jeweils für ein paar Stunden völlig überfüllt.

 

Reisedokumente

Für EU-Bürger reicht der Personalausweis. Bei Klassenfahrten sollte aber daran gedacht werden, dass für ausländische Schüler andere Bestimmungen gelten können.

Kontrolliert wird an den Grenzen stichprobenartig, und zwar manchmal nur mit einem prüfenden Blick auf die Papiere, manchmal aber werden Taschen und Kofferräume geöffnet und durchsucht.3

 

Netzspannung und Netzstecker

Tschechien hat die selbe Netzspannung wie die Nachbarstaaten. Die flachen Eurostecker passen auf jeden Fall, allerdings hat die tschechische Steckdose einen herausragenden Stift, der zusätzlich als Schutzkontakt dient, so dass jeder breite („runde“) Stecker ein entsprechendes Loch aufweisen muss, damit er passt. Hier sollte man also vor allem seine Lade- und Netzgeräte überprüfen, da man sonst irgendwann mit leerem Akku dasteht.

 

Verpflegung

Prag hat sehr viel Gastronomie zu bieten. Besonders günstig isst man werktags zwischen 12 und 2 oder 3 Uhr, wenn viele Restaurants Mittagsmenüs anbieten. Zumeist handelt es sich nicht eigentlich um Menüs, sondern um günstige Standardspeisen, bei denen die Beilage schon inbegriffen ist. Diese Speisen werden aber zumeist nur auf Tschechisch angeboten. In manchen Restaurants sind diese Mittagsmenüs sehr schnell ausverkauft.

GulaschsuppeDie böhmische Küche ist bekannt dafür, dass sie etwas schwer und fleischlastig ist. Vor vielleicht zehn Jahren gab es als einziges fleischloses Gericht zumeist nur den gebackenen Käse („smažený sýr“) mit einer Art Mayonnaise („tartarka“). Inzwischen hat jedes Restaurant jedoch eine größere Auswahl an vegetarischen oder leichteren Gerichten.

Generell zu empfehlen sind auch vietnamesische Restaurants, die alle zwar mehr oder weniger das Gleiche anbieten, dafür ist es zumeist gut, schnell und günstig, und vielleicht auch mal etwas anderes als Knödel im Magen und Gulaschfasern zwischen den Zähnen.

Für größere Gruppen hat es sich bewährt, mit der Reservierung der Tische bereits eine Liste mit der Bestellung mitzuliefern, ansonsten kann es wörtlich Stunden dauern, bis das Essen fertig ist. Wenn es schnell gehen soll, hilft auch in Prag oft die Bestellung beim Pizzaservice. Anders als in Deutschland steckt die Döner-Versorgung hier noch in den Kinderschuhen, und der tschechische-ukrainische Döner schmeckt einfach nicht wie der deutsch-türkische. Daneben gibt es natürlich alle gängigen Fast-Food-Ketten.

 

W-LAN

Da die gesetzliche Lage in Tschechien einfacher als in Deutschland ist, gibt es hier sehr viele Orte, wo man kostenlos Internet bekommt. Das sind neben Cafés auch viele Unterkünfte, Bahnen, Fernbusse, Flughäfen, Einkaufszentren und sogar die neueren Straßenbahnen. Allerdings versteht hier niemand das Wort „W-LAN“ – hier heißt es „Wifi“. Oder einfach nach dem „Internet“ fragen.

 

Geld und Geldwechsel

In Tschechien ist die Tschechische Krone („Česká koruna“) die Landeswährung. Heller („halíře“) werden praktisch nicht mehr benutzt und in Rechnungen auf ganze Kronen gerundet. Euros werden in einigen Supermärkten akzeptiert, dann allerdings zu einem schlechten Kurs, und möglicherweise auch zum Unwillen der Verkäufer und wartenden Kunden.

Am einfachsten kommt der Reisende an Kronen, indem er sie vom Geldautomaten abhebt. Das Automatennetz ist gut ausgebaut.

Für Fahrscheinautomaten empfiehlt es sich, immer ein paar Münzen zu horten.

 

Trinkgeld

In tschechischen Gasthäusern und Cafés gibt man zumeist ein Trinkgeld, wenn am Tisch bedient wird, außer dass man ausgesprochen unzufrieden ist. An der Theke ist es ebenso möglich.

Die Höhe entspricht den üblichen 5-10%. Gewöhnlich versucht man aufzurunden.

 

Öffentliche Verkehrsmittel

Bahnhof Vysočany

‚Fahrkartenausgabe‘, „Oesterreichische Nordwestbahn‘

Der Großraum Prag ist in einem Verkehrsverbund („PID“) organisiert, der Busse, Straßenbahnen („tramvaj“), U-Bahnen (Metros), Fähren und Nahverkehrszüge integriert. In Bahnen, Bussen und an Metrostationen wird zuweilen kontrolliert.

Fahrkarten gelten auch nach dem Umsteigen und unterscheiden sich in der Geltungsdauer. Diese beginnt mit dem Abstempeln: Die gelben Stempelautomaten finden sich in den Metrostationen bereits vor den Treppen in die Tiefe, ansonsten in den Fahrzeugen. Wer sich nicht mit ständigem Stempeln plagen will, der kann sich eine Karte für 24 Stunden oder 3 Tage kaufen.

Neuere, bislang aber noch seltene Automaten akzeptieren Karten als Zahlungsmittel, generell werden aber nur tschechische Münzen genommen. Fahrscheinautomaten sind in der Lage, Wechselgeld herauszugeben. Beim Busfahrer kann man nur selten Fahrkarten kaufen, so etwa am Zoo oder Flughafen.

Die Verbindung findet man in der mehrsprachigen Verbindungsauskunft für Tschechien, wo sich die Suche auf Prag begrenzen lässt. Ich empfehle zudem, sich zuvor schon eine Übersichtskarte des Streckennetzes auszudrucken.

 

Mit dem Fahrrad in Prag

Prag, Restaurant Pod HrázíKeine gute Idee.

Aber nein, es ist alles eine Frage des Versicherungsschutzes. Und die Lage bessert sich tatsächlich. Es gibt immer mal wieder Straßen mit Fahrradspuren, und hier ist nicht nur von Bremsspuren die Rede. Im Grunde genommen müssen nur geeignete Routen gewählt werden. Dabei kann etwa die interaktive Fahrradkarte helfen. Definitiv würde ich als Radfahrer Straßen meiden, wo man sich den Platz mit Autos teilen muss. Davon abgesehen gibt es aber sehr lohnende und sichere Radwanderwege.

 

Öffnungszeiten der Läden

Generell haben viele Läden, so wie Supermärkte oder Einkaufszentren, auch an Sonn- und Feiertagen geöffnet, man muss also für sein Sonntagsfrühstück nicht erst zur nächsten „Tanke“ wandern. Die Anzahl der Spätläden („večerka“) ist so groß, dass man in allen Wohngebieten Prags nach rund fünfzehn Minuten Fußweg auf einen trifft. Die Öffnungszeiten variieren, zumeist haben sie bis zehn oder elf Uhr abends geöffnet. Das Sortiment reicht von Getränken und Snacks über Gemüse und Obst bis hin zu allgemeinen Lebensmitteln und Hygiene- und Haushaltsartikeln.

Große Supermärkte wie Kaufland haben zum Teil durchgehend geöffnet. Und natürlich gibt es auch hier zur Not die Tankstelle.

 

Telefonieren

Die tschechische Vorwahl ist +420 (oder 00420). Tschechische Rufnummern haben keine Vorwahl, die Rufnummer wird also direkt an die Landesvorwahl angehängt.

Öffentliche Fernsprecher sind auch hier zur Seltenheit geworden, allerdings funktioniert das Handy problemlos über Roaming, nur eben bislang noch mit leichten Aufpreisen.

 

Alkohol an öffentlichen Orten und am Steuer

Alkoholkonsum ist in Prag an vielen öffentlichen Plätzen verboten.

Ähnlich streng ist es mit dem vermeintlichen „Fahrerbier“ – es gilt die Null-Promille-Grenze. Das mag im Bierland Tschechien überraschen, wird aber streng gehandhabt.

 

Segways

Die Benutzung von Segways ist im Zentrum Prags verboten und kann Bußgelder nach sich ziehen.

 

Kriminalität

Prag ist relativ sicher und es gibt keine Stadtteile, die man generell meiden sollte. Es gilt aber die übliche Warnung für Großstädte, zur späten Stunden einsame Unterführungen, Parks, Garagen und dergleichen zu meiden.

Besonders lohnende Opfer stellen natürlich Touristen dar, und dies vor allem für Taschendiebe. Berüchtigt sind vor allem touristisch beliebte Orte und öffentliche Verkehrsmittel im Zentrumsbereich und zur Prager Burg hin. Viele Diebstähle geschehen im Eingangsbereich von Fahrzeugen, wenn die Diebe, die oft in Gruppen operieren, künstlich ein Gedränge erzeugen.4

Ein paar Regeln können hier das Risiko vermindern:

  1. Keine unnötigen Wertsachen mit sich herumtragen.
  2. Geldsachen und Handy weder in der Mantel- oder Gesäßtasche, noch im Rucksack tragen.
  3. Beim Einsteigen in einen vollen Wagen möglichst ein gegenüber liegendes Eck aufsuchen, wo man von vielen Seiten durch Wände oder Türen umgeben ist. Beim Weg durch starkes Gedränge die Hand auf der Handtasche, dem Fotoapparat oder der Geldbörse lassen.
  4. Im Café (und insbesondere im Außenbereich) sein Handy nicht unbeobachtet auf dem Tisch liegen lassen.
  5. In Zügen nur schlafen, wenn eine vertrauenswürdige Person dabei ist und wach bleibt.
  6. Keine Wertsachen im Auto lassen, und am besten das Auto an einem bewachten Parkplatz abstellen.
  7. Kopien von wichtigen Dokumenten im Hotel lassen.

 

Zollbestimmungen

Die aktuellen Regelungen für die Wiedereinreise sind beim heimischen Zoll zu erhalten, zum Beispiel beim deutschen Zoll oder dem österreichischen Finanzministerium.

 

Parken

Strahov-Stadion in Prag

Autodiebstähle und -aufbrüche sind leider immer noch häufig, es empfiehlt sich daher, den Wagen mit einer zusätzlichen Sperre abzusichern und keine Wertsachen im Auto zu lassen. Bewährt haben sich in Prag zudem bewachte Parkplätze („hlídané parkoviště“). Am besten ist es, sich gleich eine Unterkunft zu buchen, wo es eine Parkmöglichkeit gibt.

Wenn der Wagen nicht mehr am ursprünglichen Ort steht, kann es aber auch sein, dass er abgeschleppt wurde.

Notruf

Verletzungen und Krankheitsfälle auf Klassenfahrten sind zum Glück die Ausnahme, aber doch kommen sie vor, und in einigen Fällen muss die Lehrkraft wissen, wie schnell ärztliche Hilfe organisiert werden kann. Die europaweite Notrufnummer 112 gilt auch in Tschechien. Daneben gibt es spezifische tschechische Notrufnummern. Für Ausländer, die nicht in Tschechien krankenversichert sind, ist das Krankenhaus in Motol zuständig.

 

Sonstige nützliche Links

 

Anmerkung: Diesem Artikel wurden weitere nützliche Hinweisen hinzugefügt, die von Lesern geschickt wurden. Vielen Dank!

Zeige 4 Fußnoten

  1. abgekürzt als „hl.n.“
  2. z.B. hier
  3. Nach dem, was ich gesehen und gehört habe, nur in Richtung Deutschland.
  4. Etwa beim Aussteigen: Hinten schieben welche, während vorne an der Tür die Kumpanen gespielt ahnungslos den Eingang versperren, bis sich dann kurz vor der Weiterfahrt plötzlich der Stau löst und die Urheber schnell aus dem Wagen verschwinden.

Christoph Amthor

Erster länger Aufenthalt in Tschechien in 1997. Seitdem zumeist wohnhaft in Prag, mit Abstecher in die Slowakei. Journalist, dann Mitbegründer einer gemeinnützigen Organisation, Blogger.

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1 Antwort

  1. Elisabeth sagt:

    Nachdem ich schon mehrmals von Lehrkräften angesprochen worden bin, denen bekannt war, dass ich eine Beziehung zur Tschechischen Republik habe, finde ich diese Tipps besonders hilfreich! Vor allem bei einem ersten Besuch in Prag, möchte man seinen Schülern auch das „alte Prag“ zeigen. Die schönen Abstecher und Ausflüge in und um Prag können dem folgen.

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